Spielerporträt Tom Fromme

Tom Fromme ist der Kapitän unserer 2. Herren. Als Jugendspieler, ist er bereits für die „Jungelstern“ aufgelaufen. In unserer Porträtreihe, stellte er sich unseren Fragen.

Hallo Tom, bitte stelle Dich doch einmal kurz vor:

Moin, ich bin Tom Fromme, 29 Jahre alt und ein echter Hamburger Jung.

Bei welchen Vereinen hast Du vorher gespielt und auf welcher Position spielst Du am liebsten?

Ich glaube ich bin ein wenig das, was man als Wandervogel im Hamburger Osten bezeichnen kann.

Angefangen zu kicken hab ich mit 4 Jahren bei TSG Bergedorf. Danach folgten die Stationen VfL Lohbrügge, SVNA, und schließlich in der A Jugend der JFV Jungelstern. Nach meinem ersten Kreuzbandriss und einer einjährigen Zwangspause lief ich im Herrenbereich erstmals für den VfL Lohbrügge auf. Nach zwei Jahren wechselte ich zum Düneberger SV in die Bezirksliga Ost. Nach meinem zweiten Kreuzbandriss in der selben Saison hatte ich das Kapitel  als aktiver Spieler eigentlich schon beendet.

1 Jahr später allerdings hatte ich das Gefühl nochmal angreifen zu können und so ging ich zum SC Vier und Marschlande zurück. Nach zwei Saisons holte mich mein damaliger Trainer Kay Korndörfer zum Escheburger SV. Dort habe ich zusammen mit Mario Meier (unserem Ligamanager und Trainer der zweiten Herren) ein Jahr gespielt, ehe dieser mein Trainer wurde. Seitdem bin ich alle weiteren sportlichen Wege gemeinsam mit Meier gegangen. Seit 2 Jahren bin ich Spieler und Kapitän unserer zweiten Herren beim ASV Bergedorf 85.

Eine wirkliche Lieblingsposition habe ich nicht. Im defensiven Bereich fühle ich mich auf allen Positionen zu Hause.

Was hat Dich bewogen für unsere Mannschaft aufzulaufen?

In Mario Meier habe ich einen guten, immer ehrlichen Trainer gefunden, der mich von dem Projekt einer starken zweiten Herren bei einem Traditionsverein im Osten Hamburgs überzeugt hat.

Zudem habe ich einen starken Ehrgeiz unsere zweite Herren mindestens in der Kreisliga zu etablieren.

Eine ebenfalls spannende Tatsache war für mich, dass wir mit einem komplett neu zusammengewürfelten Team begonnen haben. Ich kam zum ersten Training und kannte nur 2-3 Leute. Sogar Spieler, die ich früher in anderen Mannschaften verflucht habe, standen plötzlich neben mir auf dem Trainingsplatz und sind mittlerweile zu richtig guten Kameraden und Freunden geworden.

Gibt es Spiele oder Ereignisse, an die Du Dich besonders gerne erinnerst?

Ich erinnere mich gerne an viele erfolgreiche und tolle Spiele in meiner Jugendzeit zurück. Vor allem Derbys hatten für mich immer einen besonderen Reiz, was bis heute anhält.

Zudem erinnere ich mich auch gerne an die vielen Weggefährten zurück, die man immer hier und da mal wieder trifft. Ich finde, das ist eins der Dinge die den Amateurfussball besonders ausmachen.

Aufstiege sind immer eine tolle Sache und eine Bestätigung für die harte Arbeit während der Saison. Unser Aufstieg im letzten Jahr war auf jeden Fall ein Highlight und die Feier danach auch!

Ansonsten ist mir auf jeden Fall mein bisher einziges Tor für den ASV im Derby gegen Bergedorf West in guter Erinnerung geblieben.

Was sind Deine sportlichen Ziele?

Für uns kann es mit der Qualität des Kaders nur um den Aufstieg in die Kreisliga gehen.
Was danach kommt, wird man sehen. Ich glaube aber an meine Jungs und kann mir gut vorstellen, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist.

Was meinen persönlichen Weg angeht, hoffe ich dass das Knie noch ein paar Jahre hält – danach würde ich dann gerne Trainer werden.

Lieblingsspieler deiner Jugend:

Ich war immer ein großer Fan von Thierry Henry und als HSVer natürlich von Rafael van der Vaart.

Dein Lieblingsgetränk:

Bier und Kaffee!

Deine Lieblingsmusik:

Ich würde mich da nicht festlegen. Derzeit am liebsten guten deutschen Hip Hop.

Betreibst Du noch weitere Sportarten?

Ich geh mal Radfahren oder Laufen, aber nicht wirklich aktiv. Für mich ist Fussball die einzige wirkliche Sportart.

Über was kannst Du dich am meisten ärgern oder aufregen?

Ich kann mit Ungerechtigkeit nicht umgehen. Und mit Leuten, die Dinge nicht offen sagen, wenn sie etwas stört. Ich bin ein großer Freund davon Dinge offen und ehrlich anzusprechen – das meiste lässt sich dann aus der Welt schaffen.

Was würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?

Meine Freundin, eine Angel, einen Kasten Bier, ein paar gute Freunde und Musik. Und natürlich ein Boot, um wieder zurück zu kommen ! 😉

Zum Schluss, was wolltest Du immer schon einmal loswerden?

Nur der ASV !

Vielen Dank für das Interview

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.