Spielerporträt Christian Schrut

Christian Schrut gehört bereits seit Anfang der Saison unserer Mannschaft an, ist aber bisher relativ selten zum Einsatz gekommen. Daher möchten wir ihn an dieser Stelle einmal vorstellen.

10 Fragen an Christian Schrut

Hallo Christian, Du bist zwar bereits seit Anfang der Saison bei uns dabei. Bitte stelle Dich aber doch trotzdem einmal kurz vor:

Ich bin 28 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem schönen Stralsund. Seit 2007 bin ich hauptsächlich wegen der Arbeit in Hamburg und möchte hier auch ungerne wieder weg. Habe gerade einen Umzug hinter mir und wohne nun auch in Bergedorf somit nur noch einen Katzensprung vom ASV entfernt. Ich bin ausserdem gelernter Programmierer und seit letztem Jahr, zusammen mit Kenny, selbständig.

Bei welchen Vereinen hast Du vorher gespielt und auf welcher Position spielst Du am liebsten?

In meiner Jugend habe ich beim SV Schiffahrt/Hafen Stralsund gespielt. Ist doch immer schon was anderes, in Meck-Pomm von Dorf zu Dorf zu juckeln, das waren schon manchmal Wege von bis zu einer Stunde. Zwischenzeitlich war es dann auch mal kurz Handball, aber das war nicht ganz so mein Ding. Damals wie heute spiele und spielte ich am liebsten vorne zentral im Angriff.

Was hat Dich bewogen jetzt für unsere Mannschaft aufzulaufen?

Kenny erzählte mir damals davon, dass sich grade ein Verein neugründet. Woher er das so genau wusste, weiss ich gar nicht mehr so recht. Ich kann mich noch gut an das erste Zusammensitzen mit dem Coach und der „Chefetage“ erinnern. Als ich dann gemerkt hatte, was hinter diesem Verein steckt, hatte ich sofort Lust auf mehr. Ich bin ja kein waschechter Hamburger und mir war die ganze Geschichte mit dem ASV vorher natürlich völlig fremd. Aber dann wurde erzählt und das machte einfach Lust auf mehr. Ich hatte auch schon mehrere Jahre keinen Verein mehr gehabt und habe mir gedacht „wieso eigentlich nicht?“. Von Fussball kann man schließlich nie genug haben.

Wie kommt es, dass Du bisher relativ selten zum Einsatz gekommen bist?

Das musst du wohl eher den Coach fragen 😉 Naja, also ich bin mal ehrlich und sage, dass ich weder der größte Techniker, noch der konditionell Stärkste bin, daran wird es dann wohl auch liegen, die Mischung machts 😉
Nein, ernsthaft, ich muss noch einiges verbessern, aber ich weiss was ich kann und gebe nie auf und irgendwann wird es schon wieder klappen. Wichtiger ist ja, dass man auch als Kollektiv zusammenhält und auch auf der Bank mitfiebern und „anfeuern“ macht ja dann auch schon ein wenig Spaß, man ist ja auch dort schließlich Teil des Teams. Trotzdem würde ich natürlich lieber auf, statt neben dem Rasen stehen, gar keine Frage.

Was sind Deine sportlichen Ziele (persönlich und mit der Mannschaft)?

Meine sportlichen Ziele sind die, dass ich mich weiter verbessere und somit auch mal bald wieder öfter auf dem Platz mitwirken kann. Für dieses Jahr steht jetzt erst einmal der Aufstieg an, würde ich sagen, auch wenn es grade, so scheint es zumindest, etwas schwerer wird als vorher vermutet. Und falls das klappen sollte, würde ich als alter „Rostocker“ jetzt mal sagen, nächstes Jahr „Klasse halten“, rein aus Erfahrung 😉

Lieblingsessen:

Alles, was irgendwie auch nur im entferntesten mit Nudeln zu tun hat. Und Currywurst natürlich, geht immer!

Lieblingsgetränk:

Cola

Lieblingsmusik:

Hauptsächlich Electro, ansonsten auch gerne irgendwie alles Querbeet. Ich mach das nicht so vom Genre abhängig. Außer Schlager, das geht gar nicht.

Was würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?

Gehen wir mal davon aus, dass ich von da nie wieder weg komme. Einen Kabel-Anschluss, Sky mit Bundesliga- / Sport-Paket und Internet, um weiterhin die Ergebnisse des ASV verfolgen zu können. Und eventuell noch einen Volleyball namens „Wilson“ 😉

Zum Schluss, was wolltest Du immer schon einmal loswerden?

Also was mich immer noch jedes Mal total mitreißt sind einfach unsere unglaublichen Fans. Ich meine, wir sind immerhin „nur“ in der Kreisklasse. Trotzdem gibt es Leute, die uns hinterherfahren, sich für uns den Arsch aufreißen, immer gut gelaunt sind und hinter dem Verein stehen. Ansonsten natürlich, wie von vielen schon betont, ein dickes Lob an die Mannschaft. Wie dieses ganze „zusammengewürfelte“ Kollektiv einfach so funktioniert, sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich, das ist einfach unfassbar. Ich glaube nicht, dass Viele vor der Saison damit gerechnet hätten, dass es so gut klappt. Andere Bundesliga-Vereine mit zig Neuzugängen können sich denke ich schon ne Scheibe von uns abschneiden, da können wir echt stolz drauf sein!

Vielen Dank für das Interview

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