Spielerporträt Florian Hogrefe

Florian Hogrefe ist bereits seit Anfang der Saison bei uns dabei. Grund genug ihn an dieser Stelle einmal vorstellen.

14 Fragen an Florian Hogrefe

Hallo Florian, Du bist ja jetzt schon eine ganze Zeit dabei, aber stelle Dich doch trotzdem einmal kurz vor:

Ich bin 28 Jahre alt. In Hamburg geboren und vor knapp 5 Jahren nach Reinbek gezogen. Wenn neben dem Fußball noch Zeit bleibt, arbeite ich als Speditionskaufmann ;-), gehe gerne zum Fitness und probiere mich auch gerne in anderen Sportarten aus.

Bei welchen Vereinen hast Du vorher gespielt?

Mit dem Fußballspielen habe ich bei HT 16 angefangen und bin dann später zu Vorwärts-Wacker gewechselt. Zu A-Jugend-Zeiten ist der Spaß am Fußball dann ein bisschen verloren gegangen und ich habe eine längere Auszeit vom Fußball eingelegt. Im Sommer bin ich dann vom TuS Aumühle-Wohltorf zum ASV gewechselt. 

Hast Du schon immer im Tor gespielt, oder früher auch im Feld?

Eigentlich habe ich schon immer im Tor gespielt. Zu Anfang, in der Pampersliga, wurden die Positionen zwar immer mal durchgetauscht, aber letzten Endes bin ich dann doch recht schnell im Tor „hängengeblieben“.

Wenn ein Torhüter einen Fehler macht führt das ja häufig zu einem Gegentreffer, beneidest Du manchmal Deine Mitspieler, bei denen Fehler häufig nicht solche Auswirkungen haben?

Klar ist der Druck bei uns Torhütern etwas größer als auf anderen Positionen und zugegeben hadert man auch ab und zu mal mit diesem „Schicksal“ – besonders wenn man eigentlich 90 Minuten ein gutes Spiel macht und sich mit der letzten Aktion dann vieles davon wieder kaputt macht. Aber unterm Strich muss man damit leben und es ist einfach ein Teil dieser Position und ich denke, ich kann mit diesem Druck auch ganz gut umgehen.

Du bist ja der einzige Torhüter im Kader. Ist es beruhigend, dass Du dadurch Deinen Platz im Kasten sicher hast oder spielt auch immer die Angst mit, sich ja nicht zu verletzen und damit auszufallen?

 Ein zweiter Torhüter erhöht besonders im Training den Konkurrenzkampf und dieser sorgt i.d.R. dafür, dass man dann doch noch die letzten paar Prozente an Leistung aus sich herausholen kann. Von daher hätte es mich gefreut, wenn über die Saison ein zweiter Torhüter da gewesen wäre.

Angst mich zu verletzen habe ich nicht. Wäre es so, würde man vorsichtiger in die Aktionen gehen. Ab diesem Zeitpunkt sollte man sich überlegen, ob die Position des Torhüters noch die Richtige für einen ist. Generell ist es aber schon so, dass man, wenn man der einzige Torhüter im Kader ist, öfter einfach mal die Zähne zusammen beißen muss, wenn man kleinere Wehwehchen hat.

In den letzten Spielen hattet ihr ja einige Elfmeter verschossen, hättest Du nicht einmal Lust Deinen Mitspielern zu zeigen wie man es besser macht?

Gute Frage. Ich denke, dass die Jungs, die bislang vom Punkt angetreten sind, es schon ganz gut gemacht haben und ich daher auch niemanden zeigen muss, wie man es besser macht. Aber vielleicht lassen mich die Jungs ja zum Ende der Saison nochmal einen schießen 😉

Was hat Dich bewogen jetzt für unsere Mannschaft aufzulaufen?

Ich hatte mich Ende der letzten Saison schon relativ frühzeitig dazu entschieden, den TuS Aumühle zu verlassen und hatte mir damals auch schon das ein oder andere Training bei anderen Vereinen angeschaut. Niels hat mir zu dieser Zeit auch vom Probetraining beim ASV erzählt und mich davon überzeugt, mir das Training einmal anzuschauen. Die Einheit hatte schon ein gutes Niveau und man konnte davon ausgehen, dass man zur Comeback-Saison eine gute Truppe auf die Beine stellen kann. Den Ausschlag haben dann aber die Gespräche mit Jörg, Jens und Manni Nitschke gegeben. 

Gibt es Spiele oder Ereignisse, an die Du Dich besonders gerne erinnerst?

Es waren sicherlich die beiden Pokalspiele gegen Aumühle und Vier-und Marschlande. Aumühle, weil es gegen den alten Verein ging und man dort zeigen konnte, dass der Wechsel nach Bergedorf die richtige Entscheidung gewesen ist. Dass wir dann nach Verlängerung auch verdient in die nächste Runde eingezogen sind, war natürlich klasse. Vier- und Marschlande war dann nochmal ein tolles „Bonus“-Spiel für uns, bevor es dann endgültig in den Liga-Alltag ging.

Prägend war aber auch das erste Spiel gegen SVCN. Die Stimmung auf der Tribüne war großartig und man konnte schon sehen, dass viele Menschen froh über die Rückkehr des Fußballs zum ASV sind.

Was sind Deine sportlichen Ziele (persönlich und mit der Mannschaft)?

Größte Priorität hat sicherlich der Aufstieg in die Kreisliga. Ob es am Ende noch für die Meisterschaft reicht, werden die letzten Spiele zeigen.

Das persönliche Ziel ist, wie bei eigentlich jedem, sich weiter zu verbessern und der Mannschaft mit guten Leistungen zu helfen.

Lieblingsessen:

Pizza

Lieblingsgetränk:

Cola

Lieblingsmusik:

Deichkind

Was würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?

Meine Freunde, einen Liter-Eimer mit Sangria und Strohhalmen und Mickie Krause 😉

Zum Schluss, was wolltest Du immer schon einmal loswerden?

Vernichtet bitte zur neuen Saison das rosa Torwarttrikot !!! J

Ansonsten möchte ich mich bei unseren sensationellen Fans bedanken. Die Unterstützung ist wirklich bemerkenswert, um die uns sehr sehr viele andere Vereine beneiden.

Vielen Dank für das Interview

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