Sieg in Unterzahl

Unsere 1. Herren gerieten im Heimspiel gegen TSV Reinbek 1 in doppelte Unterzahl, setzten sich aber mit 3:2 durch.

Auch wenn die Gäste sich nicht versteckten, hatte unser Team die ersten Gelegenheiten. Als Davon Matzat etwas versetzt kurz hinter der Strafraumgrenze abzog, schlug sein Schuss im langen Eck ein (1:0, 17.). Nach einer knappen halben Stunde musste unsere Elf verletzungsbedingt das erste Mal wechseln. Für Okan Afsin kam Constantin Marquardt ins Spiel. Er führte gleich einen langen Einwurf aus, der kam über mehrere Stationen zu Niklas Tokar, der erhöhte (2:0, 30.). Wenig später trafen die Gäste mit einem Schuss nur den Pfosten (37.). Gleich darauf verfehlte ein Kopfball von Mika Knop das Tor nur knapp (38,). Dafür waren die Gäste mit einem schnellen Gegenangriff erfolgreich (2:1, 39.). Als Reaktion darauf ließ sich Bryan Loureiro Pinto Ferro zu einer Unsportlichkeit gegen einen Mitspieler hinreißen und erhielt dafür die rote Karte .

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Reinbek den Druck. Nach einem Foulspiel erhielt zudem Benedikt Karsten noch die gelb/rote Karte (57.) und unsere Mannschaft geriet in doppelte Unterzahl. Als sich auch noch Niklas Tokar verletzte, bewies unser Trainerteam Mut. Sie brachten für den eher defensiv agierenden Niklas, mit Nick Turtun einen Stürmer (60.), der aber auch viel nach hinten arbeitete. Auch dieser Wechsel sollte sich noch auszahlen. Nach einem langen Abschlag spielte Nick seinen Schnelligkeit aus, konnte sich durchsetzen und erhöhen (3:1, 78.). Die Gäste waren natürlich bemüht, das Ergebnis zu verbessern, aber unsere Spieler wehrten sich mit enormer Leidenschaft und wurden dabei auch lautstark von Außen unterstützt. Reinbek konnte zwar noch herankommen (3:2, 85.) zu mehr reichte es aber nicht.

Der zutreffende Kommentar eines Zuschauers: „Für solche Spiele lohnt es sich zur Kreisliga zu kommen, so etwas sieht man bei den Profis nicht.“

Mit dem Erfolg übernahm unsere Mannschaft die alleinige Tabellenführung, da ihre Mitkonkurrenten patzten.

Für unsere Elf waren im Einsatz:

Justin Reimold, Ali Moghimi, Joshua Matthes, Mika Knop, Ali Schewa, Niklas Tokar (ab 60. Nick Turtun), Davon Matzat, Okan Afsin (ab 29. Constantin Marquardt). Artemiy Sorokin (ab 83. Edgar Haffner), Bryan Loureiro Pinto Ferro und Benedikt Karsten.

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