Am letzten Wochenende absolvierten unsere 1. Herren ein Trainingslager und verloren ihr Testspiel gegen Glashütte 1 (KL 4) mit 1:3.
Palahin (77. Ritt);
Gransow (71. Huremovic), Knop, Kyei, Regitko (81. Hassan);
Tokar (87. Haffner),Müller, Ketelhöhn, Hassan (46. Baranowski);
Haffner ( 46. Dabelow, 51. Adbenyega), Matzat (46. Sorokin)
gelbe Karten:
Regitko (31.), Hassan (38.), Müller, je Foulspiel
Wölfer (86.), Safari (90.+5), je Foulspiel
Tore:
0:1 Max Niklas Schulz (6. Minute) , bekommt nach einer Balleroberung im gegnerischen Strafraum den Ball von einen Mitspieler quer gelegt, sodass er aus 6m nur einschieben musste,
1:1 Davon Niclas Matzat (11.) mit einem Fernschuss aus ca 30m nach Vorarbeit von Hassan,
1:2 Max Niklas Schulz (16.) erneut bekommt Bergedorf einen einfachen Ball im Zentrum nicht geklärt, Glashütte gewinnt den wichtigen Zweikampf an der Strafraumgrenze und kann damit in Richtung Tor vorlegen,
1:3 Fabio Dennstedt (60.), Flanke von rechts, lange in der Luft kommt über die IV und der Torschütze steht dann blank 8m vor dem Tor
Trainingslager, zweiter Tag. Heute gab es eine Einheit in den Dünen, dann eine Videobesprechung des letzten Spieles. Mittagessen und schon geht es weiter auf dem Platz.
Das wirkt schwerfällig, schon bei der Ballan- und -mitnahme entwickeln wir wenig Dynamik, dazu noch ungenaue Pässe, die auf stumpfen Rasen eher trudeln als rollen und schon ist das 0:1 vorbereitet, das der Gegner mit richtigem Pressing wirklich will. Geschenk Nr. 1, vier Monate und 23 Tage vor Heiligabend.
Fünf Minuten später packt Davon Matzat seinen Hammerhuf aus, mit Wumms schlägt es zum 1:1 ein. Weitere 300 Sekunden später bekommen wir einen eigentlich geklärten Ball nicht aus dem Strafraum, der Gegner setzt nach und mit 70 prozentiger Bergedorfer Beteiligung schlägt es wieder ein, 1:2.
Viel Ballbesitz, wenig hörbare Kommunikation, fehlende Ordnung, so kommen wir nicht wirklich in ein Kombinationsspiel, leben von Einzelaktionen, die uns oft in Unterzahlsituationen führen und deshalb kaum gefährlich werden. Eine echte Chance hat Robert Müller in der 40. Minute nach Vorarbeit von Eddy Haffner, schießt aber links vorbei.
Verdienter Rückstand zur Pause. Einige Wechsel, die schon im Hinblick auf das Pokalspiel am kommenden Sonntag gegen Grünhof (18 Uhr, an der Berliner Str. in Geesthacht!) vorgenommen werden. Tim Dabelow verletzt sich früh, muss gleich wieder ersetzt werden.
Eine Steigerung in unser Spiel bekommen wir nicht, bekommen durch Passivität noch das 1:3.
Eine Trinkpause zur Mitte der Halbzeit wird genutzt, um noch mal zu appellieren, diese Herausforderung anzunehmen. Und es kommt die beste Phase des Spieles, mehr Wille, mehr Zuordnung, früheres Anlaufen, es gab Chancen, die wir aber nicht zwingend nutzen. Läuft eine Weile ansehnlich, wenn wir uns nicht wieder selbst aus dem Spiel nehmen, indem wir mit den Bedingungen (z.B. Schiedsrichter) hadern oder in einem Fall durch ein Foul provozieren lassen und in eine Aktion kommen, die selbst zu einer roten Karte hätte führen können.
Sehr viel Spaß machte die Einwechslung unseres 57 jährigen Managers „Jassi“, der schon im Boberger Sand zeigte, dass Fußball auch Ball streicheln sein kann.
Guter, junger Gegner (einmal Jahrgang 2009 auf dem Platz), der lange Zeit viel Dynamik und eine gute Organisation hatte. Wir verlieren das Spiel aufgrund zu vieler schwerer Fehler und fehlenden 20 Prozent in Sachen Laufbereitschaft und Durchsetzungswillen. In der guten Phase zum Ende war das ausgeprägter und führte dann auch zu verständlichen Krämpfen bei Maxi und Niki.
Stimmungsvoller Mannschaftsabend und ab sofort Fokus auf die beginnenden Pflichtspiele.
Bericht: Thorsten Beyer













Bilder: Chiara Wöhlert